Wie es abläuft
Die berufsbegleitende Fortbildung umfasst 160 Unterrichtsstunden in zehn zweitägigen Fortbildungsmodulen. Zwischen den Modulen finden Konsultationstreffen in regionalen Kleingruppen statt.
Die Überführung der Angebote in die Praxis wird fachlich durch individuelles Coaching und durch mindestens 40 Unterrichtsstunden an fünf weiteren Qualifizierungstagen begleitet.
Auf einer Abschlusstagung werden die Ergebnisse und die lokalen Angebote öffentlich präsentiert.
Die Fortbildung
enthält folgende inhaltliche und methodische Schwerpunkte:
- Gemeinwesen- und Netzwerkarbeit
- Jungenarbeit und biografische Selbstreflexion
- Geschlechtsspezifische Aggressionsarbeit
- Systemisches Handeln in der pädagogischen Praxis
- Kompetenzen im Umgang mit Rechtsextremismus
- Projektplanung und Angebotsentwicklung
- Gruppendynamik
- Konfliktmanagement
- Erlebnispädagogik
- Ritualarbeit
Die Entwicklung von lokalen Angeboten
wird über ein halbes Jahr im letzten Drittel der Fortbildung durch persönliches Coaching fachlich unterstützt. Damit wird gewährleistet, dass die Art der Angebote zu den Stärken der jeweiligen Teilnehmer passen und die Bedingungen vor Ort ausreichend in die Planung einbezogen werden.
Die Umsetzung der Angebote in die Praxis
geschieht ebenfalls mit der Unterstützung des jeweiligen Coachs. Er achtet darauf dass die einzelnen Handlungsschritte ausreichend reflektiert und Herausforderungen gemeistert werden. Die Kontaktaufnahme und der Aufbau pädagogischer Beziehungen werden dabei ebenso begleitet wie die Einbettung in ein Netzwerk von lokalen Akteuren in der Präventionsarbeit. Weitere Qualifizierungstage flankieren inhaltlich den Praxistransfer dieser neu entwickelten Angebote.





